Jeder Besitzer eines Macs macht es einmal durch, manchem fällt auf, wie schwerwiegend diese Entscheidung sich später erweist, und einige (nicht wenige) verbrennen sich die Finger daran, ihre erste Entscheidung rückgängig zu machen: die Festlegung des kurzen Benutzernamens unter Mac OS X.
Apple macht es seinen Kunden denkbar einfach, den Computer einzurichten, wenn er das erste Mal angeschlossen wird. Niemandem wird jedoch so recht bewusst, dass eine Entscheidung beinahe unumkehrbar bleibt: Nach Eingabe des eigenen Namens füllt sich die Zeile mit dem kurzen Benutzernamen von selbst aus. Es ist die klein geschriebene Variante des vollen Namens, ohne Leerzeichen, Punkt oder Komma. Es lässt sich noch ohne Weiteres etwas Anderes eintragen. Jedoch nur jetzt, nur hier.
Doch darüber denkt erst mal niemand nach. Erst später, wenn der Rechner jemand anderem übergeben wird, das Benutzerkonto aber das Selbe bleibt, oder ein eigenes Account eingerichtet wurde für das Geschäftliche, jetzt aber der Arbeitgeber gewechselt hat, wird bewusst: in jedem Finderfenster erinnert neben dem kleinen Häuschen an den ehemaligen Arbeitgeber, an den vorigen Besitzer des Macs.
Der lange Name kann schon längst geändert sein (in den Systemeinstellungen unter "Benutzer"), die Rechnerbezeichnung im Netzwerk ist vielleicht auch schon geändert (... unter "Sharing"), doch der Kurze ist immer noch der Selbe. Das kann nerven. Was läge näher, den Ordner im Finder einfach umzubenennen?
NICHT MACHEN!
Es gibt Wege, die sind lang und steinig, aber führen (fast) immer zum Erfolg.
Continue reading "Ach wie gut, dass niemand weiss: Benutzernamen in OS X" »