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05.03.10

MacHeist nanoBundle 2: kurz und gut!

Für eine kurze Zeit gibt es auf der Webseite www.macheist.com ein Paket an Mac-Shareware zum extrem reduzierten Preis von 19,95 $. Vorteilhaft für alle Beteiligten: die Käufer sparen Geld, die Shareware-Anbieter werden bekannter, da Sie neuen Käuferschichten präsentiert werden, und ein Viertel der Einnahmen werden an Hilfsorganisationen gespendet.

Ein kleines Plus, um Weiterempfehlungen (wie diese ;-) zu animieren: neben den sechs Programmen, die im Umfang des Angebots integriert sind, werden zwei weitere Programme erst freigeschaltet, sobald eine bestimmte Grenze an Käufern erreicht wurde. Sobald die 50.000-Marke überschritten wurde, kommen alle Käufer in den Genuss des Web-Editors „Dreamweaver“.

Das Paket ist insgesamt 7 Tage im Angebot, am 11. März macht MacHeist seine Schotten dicht.

Von Anfang an

Welche Programme sind dabei, und wozu sind sie gut? Das ist natürlich eine entscheidende Frage.

1. MacJournal

MacJournal_icon.pngDer erste im Bunde ist ein Klassiker in mehrfachem Sinne. Bereits Anfang des Jahrtausends machte diese Tagebuch-Software Furore, als es den Apple Developer Award im Jahr 2002 für das beste Produkt aus Studentenhand erhielt. Entwickler Dan Schimpf ruhte sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern entwickelte die Software weiter, so dass jetzt Einträge direkt in Blogs übertragen werden können. Bei Wunsch kann auch im Vollbildmodus geschrieben werden, in dem Ablenkungen ausgeblendet werden. MacJournal nimmt auch Bilder und PDFs auf, arbeitet mit mobileMe und vielen anderen Blogsystemen (z.B. Moveable Type & Wordpress) zusammen. Eine sehr solide Rundum-Software. Insbesondere lobenswert: die deutsche Lokalisierung ist sehr gelungen.

2. RipIt

RipIt_Icon.pngRipIt kann DVDs auf Festplatten sichern. So einfach das klingt, so kompliziert ist das normalerweise. RipIt macht es so simpel wie irgend möglich. Entweder wird der gesamte Inhalt unkomprimiert auf Festplatte gesichert (wobei gerne bis zu 8 GB auf der Festplatte landen) - oder es wandelt gleich in mpeg4 um, was Platz spart und iTunes die Möglichkeit gibt, den Film wiederzugeben.

3. Clips

Schon mal den Inhalt der Zwischenablage vor 2 Minuten vermisst, weil inzwischen etwas Anderes drin ist - und ein Haufen Klicks notwendig sind, um den alten Schnipsel wieder zu bekommen? Die Sorgen kennt Clips - und zeichnet Ihre Zwischenablage auf. Mit einem Klick auf das Menüsymbol, das Docksymbol oder mit einer Tastenkombination lassen sich die letzten Clips betrachten, auswählen - und dort einfügen, wo sie gebraucht werden. Nach der Installation wusste ich: ich habe großen Bedarf für eine solche Software. Für mich der Überraschungssieger dieses Software-Pakets.

4. CoverScout

CoverScout aus der Münchner Entwicklerschmiede Equinux ist ein Renner. Es durchsucht die iTunes-Bibliothek nach Titeln, denen noch die Cover-Bilder fehlen, und macht sich dann auf die Suche nach Bildern im Netz. Diese werden nach Auflösung und Quelle sortiert angezeigt, so dass Sie sich das Richtige aussuchen können.
Nach einer knappen Stunde Arbeit habe ich die fehlenden Cover in meiner Musiksammlung von über 150 auf 30 reduziert, bei denen ich sehr gut verstehen kann, dass keine Cover gefunden wurden (wahrscheinlich werde ich die Titel löschen...). Das größte Manko an CoverScout: Es macht so Spass, die Software zu bedienen, dass man entäuscht ist, so schnell fertig zu sein! Klingt komisch, ist aber so.

5. Flow

Flow IconEin weiteres ausgezeichnetes Studentenprodukt, erst vor 2 Jahren gekürt. Flow verwaltet FTP-Verbindungen, ein häufiges Muss für Webentwickler, aber auch für viele andere Tätigkeiten. Es importiert schnell die Bookmarks anderer Programme, sucht sie sich dabei selbst, und versucht, alles sogleich zu übernehmen. (SFTP importiert Flow aus Cyberduck ohne Passwort und stellt sie nicht auf SFTP, so dass leichte Nachbearbeitung notwendig ist). Optisch sehr ansprechend und von der Oberfläche sehr durchdacht, hat es Chancen auf einen hervorgehobenen Platz in meinem Arbeitsalltag.

Bonus!

1. Tales of Monkey Island

Wer in den Neunzigern was mit Computern zu tun hatte, wusste von Monkey Island. Die Reihe dieser Programme definierte Höhepunkt und Abschluss der Point-and-Click-Adventures zugleich. Leider war es den Windows-Rechnern vorenthalten, nur dank der ScummVM-Engine liessen sich die Spiele dieser Reihe auch auf dem Mac spielen. Seit letztem Sommer gibt es den ersten Teil der Reihe für das iPhone, und jetzt folgt mit "Tales of Monkey Island" eine Episodenserie mit aufgebrezelter Grafik für den großen Mac. Die Reihe ist an Detailverliebtheit und Humor schwer zu übertreffen, und es wird einem bewusst, wo Fluch der Karibik seine Inspiration her hat. Die erste "Season" besteht aus 5 Episoden, die als Download zur Verfügung stehen. Um die englischsprachigen Spiele spielen zu können, muss ein Nutzerkonto bei Telltale Games eingerichtet werden.

2. RapidWeaver

Ein Webseiten-Gestalter, der sowohl einfach zu benutzen als auch mächtig in seinen Fähigkeiten ist. Damit stellt er die Brücke da zwischen dem auf jedem Mac installierten iWeb (Teil von iLife) und der eigenständigen Seitengestaltung per Hand, also mit einem Texteditor. In RapidWeaver lässt sich auch der Quellcode bearbeiten, und ein Validator ist auch mit eingebaut.
Welche Schwelle RapidWeaver benötigt, um freigeschaltet zu werden, ist erst zu erkennen, wenn Tales of Monkey Island zur Verfügung steht. Update: Die Regeln haben sich geändert. Tales of Monkey Island ist bereits ab der 35.000-Marke zu haben (was heisst: ab sofort), und Dreamweaver rutschte auf die vorher eingestellte 50.000-Marke. Good Times!

Noch 3 oben drauf

Für virales Marketing wird jetzt noch eins draufgelegt: Jeder, der den MacHeist-Feed abonniert und über das MacHeist-Angebot twittert, bekommt noch 3 Programme oben drauf geschenkt: Tracks (eine iTunes-Fernbedienung für die Menüleiste), Burning Monkey Solitaire (nett animierte Spiele für zwischendurch) und Airburst Extreme (Pong auf Speed).